Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Online-Gartenberatung über onlinegartenservice.de
§ 1 Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Online-Beratungsleistungen, die zwischen Luis Rosenfelder (nachfolgend „Berater“ oder „wir“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“ oder „du“) über die Website onlinegartenservice.de bzw. das Buchungstool Calendly geschlossen werden.
2. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand & rechtliche Einordnung (Wichtig!)
1. Vertragsgegenstand ist die reine fachliche Beratung im Bereich Garten- und Landschaftsbau (z. B. Technik-Check, Pflanzberatung, Problemanalyse) über Videotelefonie.
2. Rechtliche Einordnung: Es handelt sich ausdrücklich um einen Dienstvertrag gemäß § 611 BGB. Der Berater schuldet eine fachgerechte Beratung nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen oder baulichen Erfolg (kein Werkvertrag).
3. Die physische Umsetzung (Bau, Pflanzung etc.) obliegt allein dem Kunden.
§ 3 Vertragsschluss & Terminbuchung
1. Die Präsentation der Beratungs-Pakete auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar.
2. Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde über das Tool Calendly einen Termin wählt, seine Daten eingibt und den Bezahlvorgang über den Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe) erfolgreich abschließt.
3. Direkt nach Zahlungseingang erhält der Kunde eine automatisierte Terminbestätigung inklusive des Links für den Video-Call.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
1. Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (19 %).
2. Die Zahlung ist unmittelbar bei der Terminbuchung fällig. Zur Verfügung stehen die über Stripe angebotenen Zahlungsmittel (Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, Giropay etc.).
§ 5 Terminabsage, Verschiebung & No-Show
1. Durch den Kunden: Termine können bis zu 24 Stunden vor Beginn kostenfrei über den Link in der Bestätigungs-E-Mail verschoben oder storniert werden. Bei einer Stornierung wird der Betrag erstattet. Bei einer Absage von weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn oder bei Nichterscheinen („No-Show“) verfällt der Anspruch auf den Termin, und der Betrag wird zu 100 % einbehalten.
2. Durch den Berater: Kann der Berater den Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, technische Störung auf Seiten des Beraters) nicht wahrnehmen, wird dem Kunden schnellstmöglich ein Ersatztermin angeboten oder die Zahlung vollständig erstattet.
3. Verspätung: Erscheint der Kunde verspätet im Video-Call, verkürzt sich die Beratungszeit entsprechend. Es besteht kein Anspruch auf Verlängerung.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden
1. Der Kunde stellt sicher, dass er zum Termin über die notwendigen technischen Voraussetzungen verfügt (funktionierendes Smartphone/Gerät mit Kamera und Mikrofon, ausreichende Internet- oder Mobilfunkverbindung).
2. Der Kunde ist verpflichtet, dem Berater vor oder während des Calls wahrheitsgemäße und möglichst präzise Informationen (z. B. Fotos, Maße, Schadbilder) zur Verfügung zu stellen, damit eine fachgerechte Einschätzung erfolgen kann.
§ 7 Haftungsausschluss & Grenzen der Fernberatung
1. Die Beratung erfolgt per Videoübertragung. Der Berater weist ausdrücklich darauf hin, dass eine reine Ferndiagnose eine Inspektion vor Ort im Einzelfall nicht vollständig ersetzen kann (insbesondere bei verdeckten Mängeln im Boden, unsichtbaren Leitungen oder komplexen statischen Gegebenheiten).
2. Die auf Basis der Beratung getroffenen Entscheidungen und baulichen Umsetzungen (DIY-Arbeiten) erfolgen auf eigene Gefahr und Verantwortung des Kunden.
3. Der Berater haftet nicht für Schäden, die durch Fehler bei der praktischen Umsetzung des Kunden entstehen.
4. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt hiervon unberührt.
§ 8 Widerrufsbelehrung für Verbraucher
1. Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
2. Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Dienstleistungsvertrag, wenn der Berater die Dienstleistung (den Video-Call) vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Berater verliert. (Dies bestätigst du bei der Buchung über Calendly per Checkbox).
§ 9 Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
3. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz des Beraters (Friedenweiler).



